Fast jede Anbindung an Mollie beginnt mit einem API-Key. Weil damit ein fremdes System Zugriff auf deine Zahlungsdaten bekommt, lohnt es sich, einmal genau hinzusehen: welcher Schlüssel, welche Rechte, und wie du ihn wieder los wirst.
- API-Keys findest du im Mollie-Dashboard unter Entwickler, im Bereich für API-Zugangstoken.
- Es gibt profilgebundene Keys (live_ und test_) und Organisations-Zugangstoken (access_), die mehrere Profile erreichen.
- Eine Buchhaltungsschnittstelle braucht nur Leserechte auf Zahlungen, Rückerstattungen und Settlements. Mehr solltest du nicht geben.
- Ein Key lässt sich jederzeit widerrufen. Danach ist der Zugang sofort tot, deine Daten bleiben unberührt.
Wo der Schlüssel liegt
Im Mollie-Dashboard führt der Weg über den Bereich für Entwickler zu den API-Zugangstoken. Dort siehst du die vorhandenen Schlüssel und kannst neue erzeugen.
Lege für jede Anbindung einen eigenen Schlüssel mit sprechendem Namen an. Das kostet nichts und erspart dir später die Frage, welches System eigentlich hinter einem Zugriff steckt.
Welcher Typ wofür
Mollie kennt mehrere Arten von Zugängen, und sie unterscheiden sich in der Reichweite.
| Typ | Präfix | Reichweite | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Live-API-Key | live_ | ein Profil, echte Zahlungen | Shop oder Schnittstelle |
| Test-API-Key | test_ | ein Profil, Testmodus | Entwicklung |
| Organisations-Zugangstoken | access_ | alle Profile der Organisation | mehrere Marken oder Firmen |
Nutzt du ein Organisations-Token, musst du in vielen Aufrufen zusätzlich das gewünschte Profil angeben. Sonst weiß Mollie nicht, für welche Marke etwas gelten soll.
Welche Rechte eine Buchhaltungsschnittstelle braucht
Für die Buchhaltung genügt Lesen. Konkret sind das Zahlungen, Rückerstattungen und Settlements, dazu die Stammdaten des Profils, um die richtige Währung und den Kontonamen zu kennen.
Ein Buchhaltungswerkzeug braucht kein Recht, Zahlungen auszulösen, Rückerstattungen anzustoßen oder Einstellungen zu ändern. Wenn ein Anbieter darauf besteht, ist die Frage nach dem Warum berechtigt.
Meridian arbeitet ausschließlich lesend. Der Schlüssel wird verschlüsselt gespeichert, in der Oberfläche siehst du nur die letzten Zeichen, und es gibt keinen Weg, ihn wieder auszulesen.
Zugang wieder entziehen
Der wichtigste Satz zum Thema Sicherheit: Du kannst jeden Schlüssel jederzeit im Mollie-Dashboard widerrufen. Ab diesem Moment kommt das verbundene System nicht mehr an deine Daten.
Was bereits importiert wurde, bleibt beim jeweiligen Anbieter liegen. Wenn du eine Verbindung endgültig beenden willst, gehört deshalb beides dazu: den Schlüssel widerrufen und beim Anbieter die Löschung veranlassen.
Verbinden in Meridian
In Meridian legst du im Bereich Firmen eine Firma an und fügst ihr eine Mollie-Verbindung hinzu. Nach dem Speichern importiert Meridian die komplette Zahlungshistorie, nicht nur ab heute, damit du auch vergangene Monate exportieren kannst.
Danach läuft die Aktualisierung im Hintergrund, in einem Intervall, das du in den Einstellungen selbst bestimmst, von viertelstündlich bis nur manuell.
Häufige Fragen
Kann ich mehrere Mollie-Konten verbinden?
Ja, beliebig viele. Jede Firma bekommt ihre eigene Verbindung und ihre eigenen Steuereinstellungen, der Preis bleibt gleich.
Was passiert, wenn ich den Schlüssel wechsle?
Du hinterlegst den neuen Schlüssel bei der bestehenden Verbindung. Die importierten Daten bleiben erhalten, es entsteht keine Dublette.
Sehen andere meinen Schlüssel?
Nein. Er wird verschlüsselt abgelegt und nirgends im Klartext angezeigt, auch nicht dir selbst. Sichtbar sind nur die letzten Zeichen zur Wiedererkennung.
Meridian erledigt all das aus deinen Mollie-Daten: 99,99 € netto im Monat, unbegrenzte Accounts, 14 Tage kostenlos.