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Stripe DATEV Schnittstelle

Meridian liest Zahlungen, Erstattungen, Rückbelastungen und den Saldo deines Stripe-Kontos und macht daraus DATEV-Stapel mit Rechnung an jeder Buchung. Du entscheidest, ob wir nur die Erlöse liefern oder auch die Geldseite.

Kurz gesagt
  • Verbunden mit einem eingeschränkten Schlüssel, der nur lesen darf.
  • Rechnung nach § 14 UStG zu jeder Zahlung, Gutschrift zu jeder Erstattung.
  • Ortsnachweis aus dem Zahlungsmittel: Kartenland, Bankland oder Wallet.
  • Auf Wunsch die ganze Geldseite: Gebühren, Rückbelastungen, Auszahlungen.
Verbindung
Eingeschränkter Schlüssel, nur Leserechte
Umfang
Nur Erlöse oder voll mit Geldseite
Ortsnachweis
Zahlungsmittel, Adresse, dazu Kunden-IP per API
Gebühren
Gebührenkonto, Schlüssel der Firma (meist § 13b)
Belege
GUID-Beleglink und document.xml
Verbinden

Stripe in drei Schritten verbinden

01

Eingeschränkten Schlüssel anlegen

Im Stripe-Dashboard unter Entwickler einen eingeschränkten Schlüssel (rk_live_) erstellen, mit Lesezugriff auf Charges, Refunds, Disputes, Payouts, Balance und Balance transaction sources. Ein geheimer Schlüssel geht auch, braucht es aber nicht: lesen genügt.

02

In Meridian einfügen

Meridian prüft jedes Recht einzeln und nennt dir, was noch fehlt. Dann lädt es die Historie und bleibt synchron.

03

Umfang wählen

Nur Erlöse, wenn deine Kanzlei das Stripe-Konto schon selbst bucht. Oder voll, dann kommen Gebühren, Rückbelastungen und Auszahlungen mit.

Was Meridian bucht

So landet Stripe in DATEV

Erlöse nach Bestimmungsland

Inland, EU-OSS mit BU 240 und Spalte AN/AO, Drittland. Das Land kommt zuerst aus dem Zahlungsmittel, also Kartenland, Bankland oder Wallet, dann aus Rechnungs- oder Lieferadresse.

Gebühren

Auf dein Gebührenkonto, mit dem Steuerschlüssel deiner Firma. Stripe leistet aus Irland ohne Umsatzsteuer, deshalb setzt die Kanzlei üblicherweise § 13b an. Abweichend einstellbar.

Rückbelastungen

Wahlweise mit Gutschrift im Monat der Rückbelastung (§ 17 UStG) oder nur als Liste für die Kanzlei. Erstattungen immer mit Gutschrift als PDF.

Auszahlungen

Jede Auszahlung als Geldtransit vom Stripe-Guthaben zur Bank. Was keiner Regel folgt, landet sichtbar auf einem Interimskonto statt geraten.

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FAQ

Häufige Fragen

Nein. Meridian schreibt zu jeder erfolgreichen Zahlung eine eigene Rechnung nach § 14 UStG, auch wenn die Zahlung aus einer Rechnung von Stripe Billing oder Stripe Invoicing stammt. Eine Einstellung, stattdessen die Stripe-Rechnung gelten zu lassen, gibt es heute nicht. Verschickst du schon Rechnungen über Stripe, nutze für diese Zahlungen die Rechnungen von Meridian nicht: Zwei Rechnungen mit Steuerausweis über dieselbe Leistung können die Umsatzsteuer ein zweites Mal auslösen (§ 14c UStG). Sprich uns in dem Fall vor dem ersten Export an.

Nur Leserechte, und zwar auf Charges, Refunds, Disputes, Payouts, Balance und Balance transaction sources, so wie Stripe sie beim eingeschränkten Schlüssel nennt. PaymentIntents ist freiwillig. Meridian zeigt beim Verbinden jedes fehlende Recht einzeln an.

Zuerst aus dem Zahlungsmittel: das Land der Karte, des Bankkontos oder der Wallet. Fehlt es, aus der Rechnungs- oder Lieferadresse. Über die Nachweis-API kannst du zusätzlich die Kunden-IP aus deinem Checkout übergeben.

Nein, dafür gibt es den Umfang Nur Erlöse. Dann liefert Meridian Rechnungen, Gutschriften und die Erlösbuchungen, und die Geldseite bleibt bei deiner Kanzlei. Beides gleichzeitig lässt Meridian nicht zu.